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Es gibt noch
viel zu erleben.

 

Sie schenken Freude...

...die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Haus der Barmherzigkeit

 

Im Sommer 2018 sind es rund 50 ehrenamtliche MitarbeiterInnen im Pflegekrankenhaus Seeböckgasse, die sich dazu entschlossen haben dem Haus der Barmherzigkeit und vor allem den BewohnerInnen Zeit zu schenken. Die meisten der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind älter als 36, es sind aber auch einige junge HelferInnen tätig. Eine von ihnen ist Sophie-Marie S.​
Vor eineinhalb Jahren entschied sich die heute 29-Jährige dem Verein Jung und Alt beizutreten. Im Zuge ihrer Ausbildung zur Psychotherapeutin absolvierte sie ein Praktikum im Kinderhilfswerk, bei dem ihr bewusstwurde, dass auf die ältere Generation oftmals vergessen wird. So begann ihre Geschichte in der, wie sie es nennt, „Old but Gold“-Szene.

„Hier ist es anders, als man es aus anderen Heimen kennt“ ​

Sophie-Marie S. arbeitete in unterschiedlichen Instituten, doch letztendlich landete sie hier, im Haus der Barmherzigkeit. Seit Juni 2018 besucht sie im PKH Seeböckgasse mehrere BewohnerInnen auf Station St. Christoph. Sophie-Marie's erster Tag verlief anders, als erwartet. Sie hatte bereits Erfahrungen in anderen Pflegeeinrichtungen gesammelt und war sehr gerührt, als sie merkte, wie hier mit den BewohnerInnen umgegangen wird. „Von den Krankenschwestern bis zu den Reinigungskräften kennen alle die Namen der BewohnerInnen, man spricht BewohnerInnen persönlich an, ist immer freundlich und zuvorkommend und betritt den Raum mit einem Lächeln. Das Wohlbefinden der BewohnerInnen wird immer berücksichtigt und es wird sehr individuell darauf eingegangen“, sagte die werdende Psychotherapeutin. 

​Mit einem guten Gefühl

Sophie-Marie macht es sich zur Aufgabe, den BewohnerInnen bei jedem Besuch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und auch selbst mit einem guten Gefühl wieder nach Hause zu gehen. Aber es geht nicht immer allen BewohnerInnen gut. Aufgrund von Alter oder Krankheit gibt es auch schlechtere Tage, an denen man sich mehr Gedanken und Sorgen macht, wenn man die Station verlässt. An solchen Tagen hilft es den BewohnerInnen ungemein, einen vertrauten Menschen zu sehen, mit dem man schöne Stunden beim Plaudern, Singen oder Spielen verbringen kann. Herr Johann P. ist einer der Bewohner den Sophie-Marie besucht. „Sein Lächeln,“ sagt sie, „ist unbezahlbar.“ Einige Stunden in der Woche reichen schon, um das Wohlbefinden einer BewohnerIn zu verbessern und genau aus diesem Grund schenkt die freiwillige Mitarbeiterin ihre Zeit. Die Beziehung, die zwischen Sophie-Marie und Herrn Johann P. entstand, ist eine ganz besondere, die von beiden Seiten sehr wertgeschätzt wird.

Freude schenken

„Gemeinsam mit jemand etwas Zeit verbringen zu können, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, zu plaudern, singen oder Karten zu spielen – Aktivitäten (und auch Passivitäten), die nicht nur im Alltag eines Pflegekrankenhauses von großer Bedeutung sind. Ehrenamtliche schaffen mit ihren Besuchen diese und andere alltägliche Situationen und regen zu Aktivitäten an, die Freude schenken sollen“, sagt Wolfgang Sünder, der Ehrenamtskoordinator des HB Seeböckgasse. „Mit dabei, quasi im Handgepäck, haben sie Eindrücke aus Ottakring, aus Wien, aus ihrem Urlaub und bieten auf diese Weise Möglichkeiten der Kommunikation, auch für den Zeitraum bis zum nächsten Treffen.“

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen bereichern nicht nur den Alltag von BewohnerInnen; auch die MitarbeiterInnen und das ganze Institut profitieren von ihrem Engagement. Jede einzelne Stunde, jeder/jedes einzelnen Ehrenamtlichen soll helfen, das Leben im Haus der Barmherzigkeit lebenswerter zu machen.

​Der Artikel wurde von Karoline Szczypta, Praktikantin in der Kommunikationsabteilung, erstellt.

hdb

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