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Es gibt noch
viel zu erleben.

Im HB soll kein Essen mehr im Müll landen!

Seit 2014 ist SANA Catering Teil der Initiative "United Against Waste“. Nach fünf Jahren lässt sich eine erfreuliche Bilanz ziehen: Es gibt um die Hälfte weniger Küchenabfälle.

Übrig gebliebene Schnitzel, ungegessene Beilagen oder nicht ausgegebene Speisen – um Lebensmittelabfälle ist es nicht nur ewig schade, sie verursachen auch hohe Kosten und belasten die Umwelt. Um eine Vorreiterrolle in der Gemeinschaftsverpflegung einzunehmen, ist SANA Catering seit einigen Jahren Mitglied von United Against Waste (kurz UAW). „Uns ist aufgefallen, dass die Speiseabfälle in sämtlichen Bereichen zunahmen. Da dies sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich viele Nachteile mit sich gebracht hat, waren wir auf der Suche nach einem gangbaren Weg, um gezielt Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle zu setzen“, erinnert sich der Leiter des SANA-Qualitäts- und Umweltmanagements“, Sascha Lehner. 

Unterstützung von UAW-Küchenprofis
Im Rahmen von „United Against Waste“ wurden SANA unabhängige Experten bereit gestellt, die den MitarbeiterInnen über die Schulter geschaut und Gespräche mit allen involvierten Abteilungen geführt haben. UAW hat dabei in den Küchen der Standorte Seeböckgasse, Tokiostraße, Clementinum und Wiener Neustadt einen IST-Stand erhoben, Lebensmittelabfälle abgewogen und verschiedene Messungen durchgeführt. Regelmäßige Schulungen und MitarbeiterInnen-Sensibilisierungen stehen seitdem fix am Programm. 

Sinnvolle Portionierung der Speisen
Ein wichtiger Umsetzungsschritt im Bereich der Pflege ist die Ausgabe des Mittagessens mittels Schöpfsystem aus dem Wagen. Die Größe der Portionen richtet sich individuell nach den Bedürfnissen und Wünschen der BewohnerInnen. 2014 lag der Verlustgrad insgesamt noch bei 46 Prozent, heute freut sich Sascha Lehner in der Seeböckgasse und Tokiostraße über einen Verlustgrad von 23 Prozent, im Clementinum sogar sind es sogar 17 Prozent: „Das sind über die Hälfte weniger Lebensmittelabfälle“, erklärt der Leiter des SANA-Qualitäts- und Umweltmanagements.

Umdenken auch bei SANA-KundInnen
Laut dem aktuellen UAW-Performance Report gibt es jedoch für SANA bei der Arbeit am ökologischen Fußabdruck noch einiges zu tun. Jährliche Küchenabfälle im Warenwert von rund 163.000 Euro beschäftigen den Leiter des SANA-Qualitäts- und Umweltmanagements ungemein: „Jedes eingekaufte, aufwendig zubereitete und im Anschluss weggeworfene Lebensmittel ist ethisch und ökonomisch nicht vertretbar“, hält Sascha Lehner fest und appelliert an alle BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und Gäste, diesem Thema offen und positiv gegenüberzustehen. Jede/r würde einen wichtigen Beitrag bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen leisten und könne schon im Kleinen bei sich beginnen, indem er/sie, die Mengen auf dem Teller möglichst klein hält und bei Bedarf einfach nachholt. 

Fotocredit: Christian Fürthner

hdb

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