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Stephansheim als Lehrpflegeheim der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Horn

Die Kooperation, die theoretisches Wissen gleich zu Beginn der Ausbildung mit praktischem Einsatz kombiniert, sorgt bei SchülerInnen und BewohnerInnen für großen Enthusiasmus.

Seit 2016 ist das Haus der Barmherzigkeit – Stephansheim ein Lehrpflegeheim – eine niederösterreichweit bisher einzigartige Kooperation. Ins Leben gerufen wurde die Kooperation bereits 2015 – das Ziel: eine bessere Vorbereitung auf die Praxis gleich zu Beginn des ersten Ausbildungsjahres (nach rund vier Monaten) in einem sogenannten „Präpraktikum“.

Optimale Vorbereitung

Durch die Kooperation werden SchülerInnen optimal auf die Praxis im Altersheim und auch auf ihr erstes Pflichtpraktikum nach ca. neun Monaten vorbereitet: Sie können theoretisch erlerntes Wissen unter Begleitung der LehrerInnen und der MitarbeiterInnen des Stephansheims in einem geschützten Rahmen ausprobieren. Damit das Team die PraktikantInnen bestens anleiten kann, wurde eine Ausbildung zum/zur PraxisanleiterIn in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Horn ermöglicht. Vorerst wurden diplomierte Fachkräfte ausgebildet, mittlerweile auch PflegeassistentInnen.

Präpraktikum

Die SchülerInnen kommen bereits vor dem ersten Pflichtpraktikum für eine Woche ins Stephansheim zum „Präpraktikum“. SchülerInnen, LehrerInnen und PraxisanleiterInnen starten am ersten Tag gemeinsam und erarbeiten Schwerpunkte wie Beobachtung, Wahrnehmung und Aktivierung der BewohnerInnen. Die LehrerInnen sind an Tagen im Stephansheim anwesend, stehen also auch während des Präpraktikums laufend für Fragen zur Verfügung und begleiten ihre SchülerInnen durch den Alltag. Das gleiche gilt für die PraxisanleiterInnen des Stephansheims. Die Woche endet mit einem Reflexionstag in der Gesundheits- und Krankenpflege Horn.

Guter Einstieg

Das Präpraktikum eröffnet allen Beteiligten umfangreiche Möglichkeiten: Das Stephansheim kann sich bei allen SchülerInnen vorstellen, das Haus und das spannende Aufgabengebiet präsentieren, die Schule wird dabei unterstützt, die jungen Pflegekräfte bestmöglich auf die Praxis vorzubereiten. Und das ist enorm wichtig, denn in den Industrieländern entscheiden sich immer weniger (junge) Menschen für den Beruf der Pflegefachkraft – was bei der steigenden Zahl älterer Menschen dramatische Auswirkungen hat. Das Projekt Präpraktikum für Pflegefachkräfte trägt dazu bei, zu verhindern, dass jene Personen, welche den Beruf ergreifen wollen, durch mangelnde Vorbereitung auf die Situation in der Geriatrie wieder abgeschreckt werden und ihre Ausbildung bereits in der Anfangsphase abbrechen.

Erste Kontakte

Beide Organisationen treffen sich mehrmals pro Jahr zur Besprechung des Feedbacks der AbsolventInnen des Präpraktikums. Verbesserungsvorschläge werden dann gemeinsam mit den PraxisanleiterInnen in die Unterlagen und Abläufe eingearbeitet. Weiters erfolgt in diesem Rahmen auch die Einteilung der künftigen PraktikantInnen – also in welcher kleinen Einheit des Stephansheims sie ihr Präpraktikum absolvieren werden. Hier wird darauf geachtet, dass das Präpraktikum in der gleichen Einheit stattfindet, wie dann das erste Pflichtpraktikum. So können schon erste Kontakte zum Stammpersonal und den BewohnerInnen der Einheit geknüpft werden und dadurch wird Stress beim Pflichtpraktikum minimiert.

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hdb

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