Inklusion soll kein Wunsch bleiben.

Wie sieht ein selbstbestimmtes Leben wirklich aus? Und was braucht es noch für gelebte Inklusion? In einer Dokumentation führt Stefanie Hummel durch ihren Alltag und macht sichtbar, was Teilhabe und Selbstbestimmung und bedeuten. Den Trailer zum Film sehen Sie hier.

Steffi sitzt im Rollstuhl mit einer Handgelenk-Orthese hält einen blauen Ballon und sitzt im Vordergrund eines Parkes, während im unscharfen Hintergrund weitere Menschen, einige ebenfalls im Rollstuhl, an einem Tisch sitzen und bunte Ballons halten.
Steffi sitzt im Rollstuhl mit einer Handgelenk-Orthese hält einen blauen Ballon und sitzt im Vordergrund eines Parkes, während im unscharfen Hintergrund weitere Menschen, einige ebenfalls im Rollstuhl, an einem Tisch sitzen und bunte Ballons halten.Play button
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Unsere Message: Selbstverständlich dazugehören

Die Wünsche, die unsere Protagonist:innen im Spot in den Himmel steigen lassen, sind nicht außergewöhnlich. Im Gegenteil: Sie beschreiben Dinge, die für viele Menschen selbstverständlich sind. Umso deutlicher wird dadurch, dass beim Thema Inklusion noch ziemlich viel Luft nach oben ist.

Um einen Beitrag zur Vielfalt unserer Gesellschaft zu leisten, braucht es aber nicht nur große politische Entscheidungen. Denn erlebbar wird Inklusion vor allem dort, wo wir einander im Alltag begegnen: Wenn wir neugierig sind und zuhören, anstatt Menschen auf unsere Vorstellungen von ihnen zu reduzieren. Wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen und Raum füreinander schaffen.

„Selbstbestimmung ist für mich, dass ich meine Meinung ganz offen vertrete!” - Stefanie Hummel, Protagonistin & Co-Regisseurin

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Es sind diese scheinbar kleinen Momente des Miteinanders, die wesentlich dazu beitragen können, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. Denn ein selbstbestimmtes Leben beginnt dort, wo Menschen in ihrer Individualität gesehen werden, mitentscheiden können und dadurch ganz selbstverständlich dazugehören.

Draußen im Park steht eine Frau mit einem lilafarbenen Cap und Shorts hinter einer professionellen Videokamera auf einem Stativ, während eine andere Frau lächelnd eine Person im Rollstuhl schiebt, die auf einem Tablet schaut.

Nichts über uns – ohne uns!

Dieser Kinospot ist nur ein kleiner Ausschnitt eines größeren Projekts: Gemeinsam mit der Filmproduktionsfirma Blendwerk arbeiten wir, das Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam (HABIT), an einer Kurzdokumentation über das Leben von Stefanie Hummel, die wir in ihrem Alltag begleiten dürfen.

Die 37-jährige Wienerin engagiert sich unter anderem als Mitglied des FSW Kund:innenrats für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Während der Dreharbeiten äußerte sie einen konkreten Wunsch: Sie möchte die Anliegen und Forderungen ihrer Community in einem Kinospot sichtbar machen und Menschen für das Thema Inklusion sensibilisieren.
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Aus dieser Idee entwickelte sich Schritt für Schritt ein gemeinsames Projekt. Stefanie begeisterte die Menschen aus ihrem Umfeld im Garconnierenverbund für den Spot und gestaltete diesen als Co-Regisseurin aktiv mit. Auch die zentralen Bilder der Kampagne – das gemeinsame Picknick und die Luftballons – gehen auf die Vision der beteiligten Personen zurück.
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Echte Teilhabe bedeutet, bei den Themen mitreden zu können, die das eigene Leben betreffen. Deshalb war es uns wichtig, Stefanies Perspektiven nicht nur vor der Kamera sichtbar zu machen, sondern ihr auch hinter den Kulissen Raum zur Mitgestaltung des Kinospots zu geben.

Eine Person hält ein Tablet, auf dessen Bildschirm ein Video oder Bild von Menschen in einem Park zu sehen ist, darunter einige in Rollstühlen und eine Person, die Luftballons hält. Es wirkt wie eine fröhliche Szene im Freien mit Bäumen und bunten Ballons.

Lebensrealitäten sichtbar machen

Gemeinsam mit der Filmproduktionsfirma Blendwerk begleiten wir Stefanie seit etwa einem Jahr immer wieder mit einer Kamera durch ihren Alltag. Anfang 2027 bringen wir mit einem dokumentarischen Kurzfilm einen kleinen, aber bedeutsamen Ausschnitt ihres Lebens auf die Leinwand.

„Partizipation bedeutet für uns, Menschen mit Behinderung nicht nur vor der Kamera sichtbar zu machen, sondern ihnen auch hinter der Kamera eine aktive und selbstbestimmte Rolle zu geben” - Gerald Baumann und Matteo Molina von Blendwerk.

Du willst die Veröffentlichung der Dokumentation auf keinen Fall verpassen? Für alle News rund um den Kurzfilm folge HABIT auf Instagram!

Mitarbeiter von HABIT schiebt Kunden im Rollstuhl.

Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben

Alle Menschen haben das Recht auf ein würdevolles Leben, das Teilhabe am Alltag ermöglicht. Genau dafür setzt sich HABIT ein: Wir begleiten Menschen mit Behinderungen und mit hohem Pflege- und Unterstützungsbedarf dabei, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten.

Unser Anspruch geht dabei über Betreuung hinaus: Wir schaffen Räume, in denen sich jede:r angenommen fühlt. Wir richten unser Handeln nach den persönlichen Interessen, Stärken und Wünschen unserer Kund:innen aus. Damit sie ein Leben nach ihren Vorstellungen führen können.