Liechtenstein hilft

Das Haus der Barmherzigkeit und das Fürstentum Liechtenstein verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Auch heute noch unterstützt der "Verein der Freunde des Hauses der Barmherzigkeit in Wien" das HB und spendet Lebensqualität für chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen.

Eine Geschichte der Wohltätigkeit

Das Haus der Barmherzigkeit (HB) wurde 1875 im damaligen Wiener Vorort Währing dank der Unterstützung wohlhabender Gönner eröffnet. Ein besonderer Förderer war Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein, der neben zahlreichen weiteren Zuwendungen, den Ankauf des Bruckhofs in Paltram in Niederösterreich und den Umbau zur 1903 eröffneten Pflegeanstalt Clementinum ermöglichte.

Trotz zweier Weltkriege blieb die Verbindung zwischen den beiden Häusern aufrecht. In den 1950er Jahren unterstützte Fürstin Gina von und zu Liechtenstein die Wiedererrichtung des von Bomben schwer beschädigten Haus der Barmherzigkeit in der Vinzenzgasse in Wien. Die Fürstin war auch die Initiatorin für die Einrichtung einer Station für Menschen mit fortgeschrittener Multipler Sklerose.

Das Haus der Barmherzigkeit heute

Langzeitbetreuung mit Lebensqualität

Als gemeinnützige Organisation bietet das Haus der Barmherzigkeit schwer pflegebedürftigen, chronisch Kranken sowie Menschen mit Behinderung interdisziplinäre Langzeitpflege mit Lebensqualität – unabhängig von Herkunft und Glauben, im Sinne christlicher Nächstenliebe.
Ältere Person liegt in einem Pflegebett und hält die Hände einer danebenstehenden Person in pinkfarbener Pflegekleidung, während beide einander ansehen.

Interdisziplinäre Pflege & Betreuung

In zwei Pflegekrankenhäusern in Wien sowie fünf Pflegeheimen in Wien und Niederösterreich betreut das Haus der Barmherzigkeit aktuell rund 1250 geriatrische Bewohner:innen. Im Fokus steht die individuelle Lebensqualität.

Inklusion und Selbstbestimmung

Das Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam - HABIT begleitet in Wohngemeinschaften, Gaconnierenverbünden, Kids-WGs sowie in Basalen Tageszentren und in der Mobilen Begleitung rund 430 Menschen mit komplexen Behinderungen und einem hohen pflegerisch-medizinischen Unterstützungsbedarf.

Ein zweites Zuhause für pflegebedürftige Kinder

Seit 2023 gibt es mit FRIDOLINA das erste Kinderpflegedomizil für 14 pflegebedürftige Kinder und Jugendliche mit komplexen, lebensverkürzenden Erkrankungen. Ziel von FRIDOLINA ist es, den betroffenen Kindern ein Zuhause zu schaffen, die ihnen trotz hochspezialisierter Pflege und Therapie einen so weit wie möglich „normalen“ Lebensraum fernab von Intensivstationen und Krankenhausalltag bietet.
Eine Physiotherapeutin unterstützt eine Bewohnerin an einem Trainingsgerät.

Mission & Werte des Haus der Barmherzigkeit

Neben der professionellen medizinischen und pflegerischen Betreuung möchte das Haus der Barmherzigkeit eine Umgebung schaffen, in der sich seine Bewohner:innen sicher und geborgen fühlen. Ein selbstbestimmter, abwechslungsreicher Alltag, ausreichend Platz für die eigene Persönlichkeit und individuelle Bedürfnisse sowie die bestmögliche Lebensqualität stehen im Mittelpunkt des Handelns der rund 2000 Mitarbeiter:innen.

Wertschätzung, Vertrauen, Begegnung auf Augenhöhe, Respekt vor der Würde des Menschen – sind nur einige der Werte des Haus der Barmherzigkeit, mit denen sich nicht nur unser Verein der Freunde Haus der Barmherzigkeit in Liechtenstein, sondern auch unsere Mitglieder stark identifizieren können.

Der Verein der Freunde des Hauses der Barmherzigkeit in Wien

Im Jahr 1968 kam es – infolge der äußerst schwierigen medizinischen Situation für Ausländer in Liechtenstein - auf Initiative des Österreicher Verein in Liechtenstein zur Gründung des „Verein der Freunde des Hauses der Barmherzigkeit in Wien“ mit Sitz in Vaduz. Fürstin Gina von und zu Liechtenstein fungierte als erste Vereinspräsidentin und übernahm in der Folge und bis zu Ihrem Tode das Protektorat über den Verein. Der Zweck des Vereins ist ausschließlich gemeinnützig und besteht darin, das Haus der Barmherzigkeit in Wien zu fördern und finanziell zu unterstützen.

Zehn Personend des Vereins-Vorstands stehen vor einer Bühne. Im Hintergrund eine Österreich-Fahne.
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Der Österreicherverein im Fürstentum Liechtenstein

Die Vereinigung der Österreicher in Liechtenstein wurde 1953 mit dem Ziel gegründet, eine Plattform der Begegnung für jedermann, der einen Bezug zu Österreich hat, zu bieten. Dies wird vor allem mit der Organisation unterschiedlichster Veranstaltungen umgesetzt, wobei die Aktivitäten kultureller, gesellschaftlicher, sportlicher und sozialer Natur sind.

1988 wurde der Österreicherverein vom Präsidenten des Vereins der Freunde des Hauses der Barmherzigkeit gebeten, die Geschicke desselben zu übernehmen. Zwei Jahre später fand erstmals vor Weihnachten ein Spendenaufruf statt. Dieser war so erfolgreich, dass in den vergangenen Jahrzehnten mehrere CHF 100.000,- an die gemeinnützige Institution in Wien weitergeleitet werden konnten.

Als zweitgrößter Privatspender erhielt der Verein der Freunde des Haus der Barmherzigkeit in Wien den Titel "Stifter" verliehen.

Der Vereinsvorstand

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Gunda Fahrnberger, Präsidentin

„Ich bin in einem Lebensabschnitt angekommen, wo es an der Zeit ist, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. Daher unterstütze ich mit großer Freude und Engagement das Haus der Barmherzigkeit in Wien. Meine Bewunderung gilt den großartigen Mitarbeitern, die dort hingebungsvolle und sehr wertvolle Arbeit zugunsten von Menschen leisten, denen es nicht so gut geht!“

Hannes Fahrnberger, Mitglied des Vorstands

„Das Haus der Barmherzigkeit lebt dafür, dass Menschen – trotz Krankheit oder Behinderung – sich selbst und die Liebe zum Leben nicht verlieren. Das zu unterstützen sollte für uns alle doch selbstverständlich sein, finde ich."

Dr. Julia Maierhofer, Mitglied des Vorstands

„Das Leben ist ein kostbares Geschenk, ich versuche jeden Tag der Dankbarkeit darüber Raum zu geben.

Das Haus der Barmherzigkeit arbeitet in diesem Sinne für Menschen, die Hilfe brauchen, was ich nur unterstützen kann.“

Nicolas Reither, Mitglied des Vorstands

„Ich unterstütze das Haus der Barmherzigkeit, weil die tägliche Arbeit in der Langzeitpflege schwer genug ist. Durch viele kleine Beiträge wird Großes möglich."

Spenden für mehr Lebensqualität und Lebensfreude

Die für die Bewohner:innen und Kund:innen des Haus der Barmherzigkeit so wesentlichen Schmerz-, Ergo- und Physiotherapien, psychologische und palliative Betreuung, spezielle Therapiegeräte, Tieflagerungsbetten oder elektrische Spezialrollstühle sowie gemeinsame Aktivitäten können nur dank der Hilfe von Förder:innen, Spender:innen und Unterstützer:innen sichergestellt werden.

Denn leider werden viele Kosten für wichtige Therapien und Ausstattung, individuell angepasste Heilbehelfe aber auch gemeinsame Unternehmungen nicht oder nur teilweise von öffentlicher Hand übernommen.

Unter dem Motto „Liechtenstein hilft“ ist es unserem Verein daher ein Herzensanliegen, diese essenziellen Therapien, Anschaffungen, etc. weiterhin sicherzustellen, um den Bewohner:innen und Kund:innen des Haus der Barmherzigkeit mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu schenken.

Ihre Hilfe ist wichtig

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, den Bewohner:innen und Kund:innen des Haus der Barmherzigkeit jene Lebensqualität zu ermöglichen, die sie verdienen! Damit die Liebe zum und die Freude am Leben bleibt – heute, morgen und bis zuletzt.

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!

So helfen Sie mit Ihrer Spende

Dank Ihrer Unterstützung kann das Haus der Barmherzigkeit Therapien ermöglichen, die für die Lebensqualität der Bewohner:innen so wichtig sind, oder Heilbehelfe und Trainingsgeräte anschaffen.

  • Schmerztherapien
  • Tagesstrukturierende Angebote für Menschen mit Demenz
  • Sterbebegleitung
  • Logopädie
  • Sturzprophylaxe
  • Physiotherapien, Physikalische Therapie
  • Ergotherapien
  • Gartentherapie
  • Tiergestützte Therapie
  • Musiktherapie, Kunsttherapie
  • Psychologische Betreuung, klinische Psychologie
  • Neurologische Rehabilitation
  • Spezialtherapien für Wachkoma- und Multiple-Sklerose-PatientInnen
  • Tanzcafé und andere Veranstaltungen
  • Ausflüge für die BewohnerInnen
  • Therapiegeräte (wie z. B. Ergometer)
  • Modernes Pflegemobiliar
  • Spezielle Matratzen
  • Diverse Anschaffungen für das Kinderpflegedomizil „FRIDOLINA“ oder das Hospiz im Pflegekrankenhaus Seeböckgasse, das 2025 eröffnet werden soll.

Wir möchten Ihnen Menschen vorstellen, die im Haus der Barmherzigkeit ein neues Zuhause gefunden haben und denen mit der Unterstützung von Spenden ein würdevolles Leben ermöglicht wird.