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Es gibt noch
viel zu erleben.

Ein Ausflug in die virtuelle Welt.

Ein Besuch im Museum. Oder doch lieber ein Ausflug in die Berge? Der Virtual Trip“, ein Forschungsprojekt der Akademie für Altersforschung im HB, ermöglicht unseren BewohnerInnen solche Erlebnisse, ohne dass sie das Haus dafür verlassen müssen.   

„Wir machen einen Ausflug ins Museum.“ - Ein Vorhaben, das nach einer typischen Freizeitbeschäftigung und somit nach keiner größeren Herausforderung klingt. Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn die kulturinteressierte Reisegruppe aus einer Vielzahl an älteren und pflegebedürftigen Menschen und deren begleitenden TherapeutInnen besteht.

Doch wie kann man schwer pflegebedürftigen Menschen eine interessante und inspirierende Abwechslung vom Alltag bieten, wenn oftmals bereits das Verlassen des betreuten Wohnraums eine große Herausforderung darstellt? An der Akademie für Altersforschung im Haus der Barmherzigkeit widmete man sich genau dieser Frage und fand eine Antwort darauf in der Technologie virtueller Realität.

Im Rahmen des von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten Projektes „Virtual Trip“ entwickelte das Team eine Applikation für virtuelle Ausflüge, zum Beispiel ins Museum oder in die Berge. Das Ziel dabei: Älteren und pflegebedürftigen Menschen, mit eingeschränkter Mobilität, die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und die Anwendung virtueller Realität als Motivation für Therapien und soziale Interaktionen zu nutzen.

So weit, so gut, aber was genau ist denn jetzt virtuelle Realität?

Bei Virtueller Realität handelt es sich um eine Computertechnologie, die eine immersive Empfindung von physischer Präsenz in dreidimensionalen Umgebungen ermöglicht. Mit Hilfe der VR-Brille können realistische oder künstlich erschaffene Umgebungen und 360-Grad-Bilder visuell besucht werden, ohne den Raum zu verlassen. Eine Technologie, die besonders für Menschen, die in Langzeitpflege-Einrichtungen wie dem Haus der Barmherzigkeit leben, eine interessante und abwechslungsreiche Möglichkeit darstellt, Orte besuchen zu können, die für sie in ungreifbare Ferne gerückt sind.

„Dieses Projekt schafft mit der Entwicklung dieser virtuellen Ausflüge nicht nur eine Abwechslung zum Alltag im Pflegeheim oder den eigenen vier Wänden. Durch die einzigartige Kombination des VR-Erlebnisses mit der didaktischen Aufbereitung der virtuellen Ausflüge, werden zusätzlich die kognitiven Fähigkeiten der NutzerInnen gefördert“, erklärt Victoria Mühlegger, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Akademie für Altersforschung im Haus der Barmherzigkeit.

Vortrag in der UNO City

Ein Projekt, das über die österreichischen Grenzen hinaus auf großes Interesse stößt – wie im Rahmen des Vortrages von Victoria Mühlegger bei der Zero Project Conference, den vergangene Woche in der Wiener UNO-City zahlreiche internationale Teilnehmende begeistert verfolgten.

Bewohnerin mit virtueller Brille
Bewohner mit virtueller Brille
Vortragende in der UNO City
Gruppenbild von Teilnehmenden bei der Zero Project Conference
Das Logo der Zero Project Conference 2020 in der UNO City
Die UNO City in Wien von außen
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hdb

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