DenkForum St. Lambrecht: Künstliche Intelligenz im Fokus
Beim diesjährigen DenkForum St. Lambrecht brachte das Haus der Barmherzigkeit seine Perspektive zum Thema Künstliche Intelligenz in die Diskussion ein. Im Austausch wurde deutlich, welches Potenzial KI für die Gesundheits- und Pflegeversorgung hat – und wo klare Grenzen notwendig sind.
Das Frühjahrsformat der Gesellschaft für Zukunftssicherung und Altersvorsorge, das alljährlich auf Einladung der Bank Gutmann in deren Räumlichkeiten am Schwarzenbergplatz in Wien stattfindet, vernetzt Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Industrie. Unter Präsident Günther Schiendl wurde das DenkForum neu aufgestellt – mit erweitertem Themenspektrum und internationaler Ausrichtung. Im Fokus steht heuer "Longevity" als zentrales Zukunftsthema.
Für das Haus der Barmherzigkeit ist es entscheidend, KI nicht als Selbstzweck zu verstehen. Vielmehr gilt es, Lösungen zu entwickeln, die konkrete Herausforderungen im Pflegealltag adressieren und die Arbeit von Mitarbeiterinnen unterstützen. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass datenbasierte Anwendungen etwa bei der Auswertung von Bewohner:innen-Daten oder der Einschätzung von Risiken wertvolle Unterstützung leisten können. Anette Jelen-Csokay, betont, dass man "nicht technologiegetrieben, sondern lösungsorientiert" sein will. Denn "nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll."
Das DenkForum verdeutlichte damit die große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten – und die zentrale Herausforderung, technologische Innovationen verantwortungsvoll zu gestalten. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen wird im Herbst bei der DenkWerkstatt St. Lambrecht unter dem Leitmotiv "Longevity – Demography – Ethics" fortgesetzt.
Foto-Credits: Denkwerkstatt St. Lambrecht/Fotograf: Tom Thörmer





