Toggle mobile navigation

Es gibt noch
viel zu erleben.

Sozialminister startet bundesweite Dialogtour im Haus der Barmherzigkeit

Dass die Pflegereform im Fokus der Regierungsarbeit steht, zeigte der Besuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz, seinem Vizekanzler und Sozialminister Rudolf Anschober jüngst in unserem Pflegekrankenhaus Seeböckgasse. Heute, Freitag, fand der Bundesminister für Soziales und Gesundheit erneut den Weg dorthin – diesmal im Rahmen seiner „Dialogtour“ durch alle Bundesländer.

In den kommenden zwei Monaten möchte Rudolf Anschober mit über 100 Betroffenen, FachexpertInnen, NGOs, Initiativen und Institutionen Gespräche zu den Themen Pflege, Soziales und Gesundheit führen. Die erste Station führte ihn ins Pflegekrankenhaus Seeböckgasse. Der Sozialminister traf sich mit einigen VertreterInnen des HB und des BAG (=Zusammenschluss von Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe), um wichtige Anliegen aus dem Bereich der Pflege zu besprechen. 

Rahmenbedingungen für die Pflege verbessern 
„Wir müssen Pflege viel mehr zum Thema machen als es derzeit der Fall ist. Er werde die Gespräche dazu nutzen, sich "in allen Kernbereichen ein wirkliches Bild zu machen". "Ich will dabei lernen", hielt Anschober in einer Pressekonferenz im Anschluss fest. Das erste Gespräch im HB sei sehr wertvoll gewesen und hätte ihm gezeigt, dass man sich am Beginn eines Pflegemangels befinde, bei dem dringend politisch eingegriffen werden müsse. „Die Pflegebranche steht großen Herausforderungen gegenüber“, ergänzte Andrea Kapounek, Geschäftsführerin der HB Pflegeeinrichtungen Wien im Anschluss. „Schon heute fehlen dem Markt Pflegefachkräfte und das Problem wird in Zukunft noch größer, wenn wir es nicht schaffen, durch das Wegräumen von Hindernissen die Pflegebranche attraktiver zu machen. Dazu braucht es bestimmte Rahmenbedingungen, allen voran strukturelle Änderungen, wie ein angemessenes Gehalt und entsprechenden Personaleinsatz“, betonte Kapounek. Es gehe auch darum, die Vielseitigkeit des Pflegeberufs mehr zu nutzen und zuzulassen.

Bei der Pressekonferenz ebenfalls vertreten waren Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, in ihrer Funktion als aktuelle Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) und Claudia Sengeis, pflegende Angehörige. Neben den offiziellen Terminen in der Seeböckgasse fand der Sozialminister auch noch etwas Zeit, um mit den BewohnerInnen zu plaudern. Wie man in unserer Bildergalerie erkennen kann – sehr zu deren Freude. 

Copyright Fotos: APA/Martin Hörmandinger

hdb

Newsletter

Wenn Sie monatlich Neuigkeiten aus dem Haus der Barmherzigkeit erfahren möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an. Wir informieren Sie künftig gerne regelmäßig!

Newsletter

Die Abmeldung ist jederzeit durch Klick auf den in jedem Mailing enthaltenen Abmeldelink oder per E-Mail an info@hb.at möglich.